Betriebliche Suchtprävention

Riskanter Konsum von Alkohol, Medikamenten oder illegalisierten Substanzen macht nicht vor den Eingangstüren von Unternehmen oder Behörden Halt. Oft bemerken Teamkolleg*innen zuerst, wenn in ihrem beruflichen Umfeld jemand Suchtprobleme entwickelt.  Spannungen, sinkende Arbeitsleistung, Fehlzeiten und sogar Unfälle belasten das Team und schaden dem Unternehmen.
Dennoch wird häufig viel zu spät reagiert, weil es Unsicherheiten im Umgang mit Betroffenen gibt und klare Regelungen fehlen. In unseren Schulungen lernen Führungskräfte und Teamkolleg*innen, suchtbedingte Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen und Gespräche mit Betroffenen zielgerichtet und motivierend zu führen.

Anmeldung

Wir beraten Sie gern zu einer Inhouse-Schulung bei Ihnen vor Ort oder in unseren Räumen. Die Referent*innen sind seit vielen Jahren in der Suchtprävention und Suchthilfe tätig. Sie verfügen über Zusatzausbildungen als Suchttherapeutin (PiM), in motivierender Gesprächsführung sowie langjährige Erfahrungen in der Schulung von Führungskräften in Unternehmen, Suchtberatung und der Arbeit mit konsumierenden Jugendlichen.

Darüber hinaus vermitteln wir ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), das Gesundheitsförderung, Interventionsstrategien und arbeitsplatzbedingte Risiken in den Blick nimmt. 

Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail unter konsumkompetenz@inpeos.de an. Ihre Ansprechpartnerin ist Katja Nitzsche.

Fortbildungsinhalte

Ziele des Programms sind…

  • Basiswissen Substanzen und Verhalten mit Abhängigkeitspotential, Suchtentstehung
  • Arbeitsbedingungen und Suchtmittelgebrauch, Wahrnehmen von Verhaltensauffälligkeiten
  • Rechte und Pflichten des Arbeitgebers
  • Interventionsmöglichkeiten
  • Betriebliche Suchtvereinbarung  im BGM
  • Informationen zum Hilfesystem
  • Prozess der Verhaltensänderung, Motivierende Gesprächsführung